Das Wort System kommt aus dem Altgriechischen  systema mit der Bedeutung
„das Gebilde, Zusammengestellte, Verbundene“.
Weiter heißt es bei Wikipedia: SystemGesamtheit von aufeinander bezogenen
oder miteinander verbundenen Elementen.

Ansatz der systemischen Beratung
In der systemischen Beratung geht es darum zu schauen, wo in unseren Beziehungen eine Verbindung blockiert oder unterbrochen ist. Von außen auf das zu schauen was sich zeigt, bringt Klarheit und eröffnet neue Perspektiven. Der Wahrheit aus vollem Herzen zuzustimmen erfordert die große Bereitschaft, sich dem eigenen Leben anzuvertrauen – ohne wenn und aber. Dabei kann eine Systemaufstellung sehr hilfreich sein.

Unser ganz persönliches System
Durch die Verbindung von Eizelle und Spermium sind wir erstmals Teil eines Systems- unseres ganz persönlichen Systems. Nach der Zeit im Mutterleib werden wir in unsere Familie, in ein weiteres System, hineingeboren. Dazu gehören meistens nicht nur die Eltern, Großeltern und Geschwister sondern auch die entfernteren Angehörigen aus beiden Linien. Auf dieser „Bühne“ lernen wir unsere „Rolle“und wachsen darin in unser eigenes Leben hinein. Im Verlauf unserer Entwicklung müssen wir auf ganz individuell erlernte Weise zurecht kommen und spüren manchmal später, daß die auf unserer „Familienbühne“ erlernte Rolle unserer ganz eigenen Wirklichkeit nicht entspricht.
Dann wird es schwierig- vor allem, wenn es um Beziehungen geht: in der Partnerschaft, im Beruf oder in der Beziehung zu den Eltern / Kindern und…zu uns selbst.

In diesem Format begleite ich die Aufstellungen in Gruppen ab mindestens
6 TeilnehmerInnen. Die Person, die ein Thema anschauen möchte, schildert mir
ihr/sein Anliegen und wir entscheiden dann nach einem kurzen Gespräch gemeinsam, welche Personen oder Themen in der Aufstellung durch Stellvertreter repräsentiert werden sollen. Die restlichen TeilnehmerInnen stellen sich- wenn sie bereit sind- als StellvertreterInnen zur Verfügung.
Nächster Termin in 2020 folgt

Einzelarbeit
Die systemische Aufstellungsarbeit ist auch mit Einzelpersonen möglich.
Hier gibt es mehrere Vorgehensweisen. Ich arbeite mit so genannten Bodenankern.
Dabei beschriftet die aufstellende Person Papiere mit Namen oder Symptombezeichnungen und platziert diese Blätter auf dem Boden.
Häufig werden bereits durch das so entstehende Bild Beziehungen deutlich.
Im Verlauf der Arbeit bitte ich manchmal die aufstellende Person, sich auf bestimmte Bodenanker zu stellen. Eventuell stelle ich mich auch selbst in die Aufstellung hinein.
So ist es möglich, der Klientin/ dem Klienten meine Wahrnehmung zu spiegeln.
Termin bitte absprechen
Preise:
Vorgespräch: 40 € ( max.  60 Min.)/ Einzelaufstellung: 85 € / 60 Min
jede angefangene weitere 1/2 Stunde 30 €

Der Lebensintegrationsprozeß

Der Lebensintegrationsprozeß (LIP) ist eine Form der therapeutischen Aufstellungsarbeit, in der es nicht um unsere Beziehungen zu anderen Personen
( z.B. Eltern, Ehepartnern, Kindern, Vorfahren etc.) geht, sondern um die Beziehung
zu uns selbst- und zwar in den Alters-, Entwicklungs- und Bewußtseinsphasen, die
wir bereits durchlebt haben. Es geht darum, in jeder dieser Phasen auf uns (unsere StellvertreterInnen) zu schauen – uns ( die/ den StellvertreterIn) wirklich zu sehen
und dem, was sich dabei zeigt, aus vollem Herzen zuzustimmen – unabhängig davon,
wie schwierig oder glücklich wir in diesen Zeiten gewesen sein mögen.
Erst durch unsere volle Zustimmung ist das Eintreten in die nächst folgende Bewußtseinsstufe möglich.
ein nächster Termin folgt

Grundsätzliches

Als Stellvertreter mit in die Aufstellung zu gehen, ist immer freiwillig.
Alle TeilnehmerInnen verpflichten sich, über Inhalte und teilnehmende Personen Stillschweigen zu bewahren.


Im inneren Menschen wohnt die Wahrheit.
Augustinus ( 354 – 430)

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